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Eine Erinnerung fürs Leben: Unser Bild mit Hudhur (aba)

Autor: Muneeb Ahmad

Jeder kennt es: In der Schule, an der Universität oder bei der Arbeit schreibt man mit irgendeinem Kugelschreiber, ohne zu wissen, woher er überhaupt stammt. Man hat ihn nicht bewusst gekauft, sondern er war einfach plötzlich im Mäppchen. Keine Erinnerung, keine Bedeutung.

Bei der Nationalen Amla der Atfal-ul-Ahmadiyya Deutschland wird das ab jetzt anders sein. Alhamdulillah hatten wir die außergewöhnliche Ehre, einen Kugelschreiber direkt aus den Händen unseres geliebten Imams, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), geschenkt zu bekommen.

Vom 4. bis zum 7. Dezember reiste die Nationale Amla nach Islamabad, UK, um hinter Hudhur-e-Aqdas (aba) zu beten und Zeit in der Nähe des Khilafats zu verbringen. Die Reise nach Markaz ist jedes Mal ein unglaublicher Energieschub, der neue Kraft verleiht und den Glauben stärkt. Genau dieses Gefühl hatten die Mitglieder der Nationalen Amla auch dieses Mal – nur noch intensiver, denn Hudhur-e-Aqdas nahm sich trotz seines vollen Terminkalenders einen Moment für uns.

Zwischen einem Janazah, einem Mulaqat, den Zohr- und Assr-Gebeten sowie mehreren Nikahs bekamen wir am Samstag, dem 6. Dezember 2025, die Möglichkeit, ein Foto mit unserem geliebten Hudhur (aba) zu machen. Natürlich hatte sich jeder für diesen besonderen Moment fein gemacht: weißes Shalwar Kameez, schwarze Weste und das Rumal – gekleidet als Einheit.

Bevor wir an der Reihe waren, hatte eine Gruppe von Khuddam aus den USA die Ehre, ein längeres Mulaqat mit Hudhur-e-Aqdas (aba) zu haben. In der Zwischenzeit übten wir, wie wir uns für das Foto aufstellen sollten, und verbrachten die Wartezeit vor dem Mulaqat-Raum mit Istighfar, Gebeten und voller Anspannung. Unseres Wissens sollten wir, sobald wir aufgerufen werden würden, für ein Foto reingehen und im Anschluss würde sich Hudhur (aba) verabschieden.

Dann war es so weit. Die Nationale Amla wurde aufgerufen und wir gingen in einer geordneten Reihe Schritt für Schritt in den Raum, in dem Hudhur-e-Aqdas (aba) uns empfing. Wie zuvor geprobt, stellten wir uns schnell und ruhig für das Foto auf. Der Fotograf drückte ab – fertig.


Doch dann geschah etwas, womit niemand von uns gerechnet hatte.

Hudhur-e-Aqdas (aba) rief uns nacheinander zu sich, damit wir jeweils einen Kugelschreiber aus seiner gesegneten Hand entgegennehmen durften. Diese Stifte sind keine einfachen Gegenstände, sondern persönliche Geschenke von Hudhur-e-Aqdas (aba), die mit seinen Gebeten für uns verbunden sind.

Während die Mitglieder der Nationalen Amla nacheinander nach vorne traten, stellte Hudhur (aba) uns verschiedene Fragen: nach dem Zweck unserer Reise, wer der Mohtamim Atfal ist und wie viele Murabbian in der Amla dienen. Einige Brüder wurden außerdem von Hudhur (aba) gefragt, was sie beruflich machen. In allen Gesichtern konnte man das Gleiche erkennen: Überraschung, Freude, Demut und tiefe Dankbarkeit. Es waren fünf Minuten, die sich für uns wie fünf Sekunden anfühlten. Dann richtete Hudhur (aba) sein Salam an uns und verabschiedete sich.


Nachdem Hudhur-e-Aqdas (aba) den Raum verlassen hatte, beglückwünschten wir uns alle gegenseitig. Wir mussten uns natürlich erst einmal sammeln, nachdem wir in kurzer Zeit so viele starke Gefühle erlebt hatten. Mabroor Khan, Nationaler Sekretär Khidmat-e-Khalq und langjähriges Mitglied der Nationalen Amla, beschrieb, wie sich diese Momente anfühlten: „Es war für uns natürlich eine sehr segensreiche Möglichkeit, in der Nähe des Khalifen zu sein und auch noch Tabaruk zu bekommen. Wir beten, dass wir all diese Segnungen mitnehmen können und gestärkt unseren Dienst in Deutschland fortsetzen können.“

Viele Brüder sagten, dass man im ersten Moment völlig aufgeregt ist, dann von den Geschenken überrascht wird und dass es eine enorme Ehre ist, so nah vor Hudhur (aba) zu stehen und etwas aus seiner Hand entgegenzunehmen. Und genau dann, wenn alles vorbei ist, fällt die Anspannung plötzlich ab – und übrig bleibt Dankbarkeit.

Diese Dankbarkeit tragen wir jetzt nicht nur im Herzen, sondern sehen sie auch auf unserem Gruppenfoto mit Hudhur-e-Aqdas (aba). Und wir halten sie ab jetzt auch in der Hand – in Form dieser Kugelschreiber. Wir werden uns nie wieder wundern, woher sie kommen. Wir wissen es genau und werden es nie vergessen, InshaAllah.