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Durch das Gebet wird die göttliche Aufmerksamkeit angezogen – Perlen der Weisheit

In dieser fortlaufenden Rubrik „Perlen der Weisheit“ präsentieren wir Auszüge aus den Schriften des Verheißenen MessiasAS:

Ist es nicht ein zufriedenstellender Beweis, dass es von Anfang an das natürliche spirituelle göttliche Gesetz gewesen ist, dass infolge des Gebets die göttliche Aufmerksamkeit angezogen wird und Befriedigung, Zufriedenheit und wahrer Erfolg gewährt wird? Wenn wir uns bei der Suche nach einem Ziel nicht im Irrtum befinden, erreichen wir jenes, wenn wir uns aber mit unserem Gebet in einem Irrtum befinden – wie das irregeleitete Kind, das eine Schlange oder ein brennendes Scheit von seiner Mutter verlangt –, dann gewährt Gott, der Allmächtige, uns das, was besser für uns ist. In jedem Fall fördert Er unseren Glauben und für das wahre Gebet wird uns von Gott, dem Allmächtigen, im Voraus Wissen gewährt und unsere Gewissheit nimmt derart zu, als ob wir Gott gesehen hätten. Es besteht eine Beziehung zwischen dem Gebet und der Erhörung, und sie besteht seit der Erschaffung des Menschen. Wenn Gott, der Allmächtige, Sich dem Ausführen einer Sache zuwendet, dann ist es Seine Praxis, dass manch aufrichtiger Diener sich in Rastlosigkeit, Schmerz und Leid dem Gebet hingibt und all seine Entschlossenheit und Aufmerksamkeit der Erfüllung jenes Zieles widmet. Dann zieht das Gebet des sterblichen Menschen die göttliche Gnade an, durch die der Zweck erfüllt wird. Obwohl ein solches Gebet scheinbar vom Menschen dargeboten wird, ist jener in Wirklichkeit doch gänzlich verloren in Gott, und zur Zeit des Gebets kommt er mit einem solchen Zeichen des Verlorenseins in Gott in die Gegenwart des Einen und Glorreichen, dass zu jener Zeit seine Hand zur Hand Gottes wird. Solcher Art ist das Gebet, durch welches Gott erkannt und die Existenz des Glorreichen, Der hinter Tausenden von Schleiern verborgen ist, erkannt wird.

(Ayyāmu ṣ-ṣulḥ, Rūḥānī ḫazāʾin, Bd. 14, S. 238-239)

Ein Tor meint, dass das Gebet eine vergebliche und nutzlose Sache sei, aber er weiß nicht, dass es das Gebet ist, infolgedessen der glorreiche Gott Sich den Ihn Suchenden offenbart und ihren Herzen die Offenbarung übermittelt: „Ich bin der Allmächtige“. Ein jeder nach Gewissheit Hungernder und Durstender sollte bedenken, dass das Gebet für den auf dieser Welt nach spirituellem Licht Suchenden das einzige Mittel ist, das hinsichtlich der Existenz des Allmächtigen Gottes Gewissheit gewährt und alle Zweifel und jedes Misstrauen beseitigt.

(Ayyāmu ṣ-ṣulḥ, Rūḥānī ḫazāʾin, Bd. 14, S. 239-240)